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holy chic out and about

Der Männer-Dutt | Man Bun | Men’s Top Knot

Das hätte ich jetzt auch NIE gedacht, dass mir mal ein Dutt bei Männern gefällt 😉 Es war ja schon kritisch zu Beginn des Frauen-Dutts. Der gefiel mir gar nicht und war wenn, dann eher eine Duschfrisur und jetzt trage ich ihn selbst sogar beim Ausgehen. Naja Zeiten ändern sich und Zeiten ändern Dich. Zurück zum Männerknoten…

Zum Glück tragen diesen Man Bun bisher nur Kerle, die eher herbe aussehen und meistens dazu noch einen Bart tragen. Als Outfit passt natürlich der Hipster Look super dazu. Schwarze am besten zerrissene Jeans, weißes Shirt, Lederjacke und ein paar coole weiße Sneakers. Ich bin verliebt ^^ Eher weiblicheren Typen oder mit einem langweiligen oder sportlichen Outfit würde das Ganze wohl auch nicht so gut wirken.

Chris Hemsworth (7400858240)

Selbst Schauspieler wie Leonardo DiCaprio und Jake Gyllenhaal tragen ihn schon und machen ihn damit für die restliche Männerwelt tragbar(er)….okay, bis ich einen Arbeitskollegen mit der Frisur bei der Arbeit sehe, wird es noch eine Weile dauern… außer ich wechsel den Job und die Kunst- und Fotografieszene. Im Nachtleben und in den angesagten Vierteln der Großstädte sieht man den Man Bun aber inzwischen ziemlich häufig.

Wie macht MANN den Männerdutt? Hier ein kleines Video.

 

allgemein out and about

Eine hippe Kaffeekultur

Ihr seid immer noch der Meinung Hipster bzw. hippe Menschen sitzen mit ihren MacBooks im Starbucks und trinken dort ihren Kaffee? Das war vielleicht einmal! Außer es ist ein Skinny Vanilla Soja Latte – natürlich 100% Bio, und Vegan :P. Seit der Erstellung der Hipster Klischees haben sich einige Dinge geändert und der Kaffee-Trend geht eher zu den individuellen, urbanen und kreativen kleinen Cafés mit Charakter. Vielleicht ist es euch auch schon aufgefallen, dass diese zur Zeit in vielen In-Vierteln der Großstädte sprießen. Ich finde diese kleinen süßen Cafés haben so einen gewissen Flair, bei dem man sich sofort wohl, inspiriert und motiviert fühlt. Man kann dort ohne Weiteres einen kompletten Nachmittag verbringen – chillige Deep House/Elektro Musik, Kaffeeduft und interessante Leute. Jetzt im Frühling kann man auch wunderbar draußen in der Sonne sitzen und den köstlichen Kaffee mit den Sonnenstrahlen im Gesicht auf sich wirken lassen. Ein Traum! Und wenn für den Außenbereich kein Platz und keine Möbel vorhanden sind? Um so besser! Dann werden wild zusammengewürfelte Tische und Stühle mit Sitzkissen rausgestellt. Auch die Inneneinrichtung ist oft sehr kreativ und ein kleines Kunstwerk für sich: alte, nicht zusammenpassende Möbel; Gläser oder Vasen aus Marmeladen- oder Einmachgläsern; nackte Glühbirnen, die als Lampen von der Decke hängen. Eine völlig andere Welt zu den meist komplett gleichen und von oben bis unten von namhaften Innenausstattern designten Kaffeehausketten. Ich bevorzuge definitiv die erstere Version.

Doch nicht nur die Auswahl an Cafés ist inzwischen groß, die Bandbreite an verschiedenen Kaffee-Angeboten lässt auch keine Wünsche mehr offen – für jeden ist das passende dabei. Es gibt Cafés mit Gastro-Kaffeemaschinen oder sogar Vollautomaten oder auch den „good old“ Filterkaffee. Diesen Filterkaffee haben einige Betreiber sogar bis zu einem Grad perfektioniert, dass man ihn quasi schon als Kunst betrachten kann – und gefühlt auch eine Ausbildung für die Zubereitung braucht 😉 Der Kaffee schmeckt dann natürlich auch besser – Realität oder Einbildung? Das bleibt wohl wie vieles auch eine Geschmackssache. Aber alleine die Tatsache, dass sich jemand bei der Zubereitung so viel Mühe gibt, verdient ein gewisses Maß an Anerkennung. Dementsprechend wird dieser Kaffee wohl meist eher langsam getrunken und genossen  – zumindest stelle ich mir das so vor und in meinem Kopf macht es auch Sinn 😉

Das schöne an diesen kleinen unabhängigen Café Bars ist, dass sie ihre Bohnen oft von kleinen und meist lokalen Röstereien beziehen. Es ist doch besser mehr für seinen Kaffee für eine gute Qualität und eine Flucht aus dem Alltag zu bezahlen, statt den extra Euro an eine Kette allein für die Marke zu geben. Es gibt schon seit Jahren die Bewegung in Richtung hochwertigerer Lebensmittel und bewusstem Genuss. Diese ist definitiv auch beim Kaffee angekommen.

Chemex® Kaffee-Karaffe
Was ich an den kleinen independent Cafés toll finde, sind die Menschen die sich dort aufhalten. Im Gegensatz zu den bekannten und bereits genannten Ketten, wo man meistens Touristen und manchmal auch Businessleute antrifft (was der oft zentral gewählten Lage geschuldet ist), findet man in den kleinen versteckten Café überwiegend kreative, individuelle und entspannte Leute. Keine Fließbandabfertigung mehr sondern man entschleunigt den Alltag und nimmt sich bewusst Zeit, die schönen Dinge des Lebens zu genießen. Vielleicht sollte man auch in der Zeit des Besuchs sein Handy und Laptop auch mal komplett weglegen und diese kleine Kaffeepause ungestört auf sich wirken lassen. Stop the glorification of busy und wir sollten wieder mehr intellektuelle Bohemiens sein!

 

Kaffeekultur - but first coffee !
Kaffeekultur – but first coffee !
out and about

Hipster Viertel Weltweit

Es gibt so genannte Hipster Viertel in fast allen Großstädten. Überwiegend tummeln sich Hipster in London, New York, Berlin aber auch in anderen Hauptstädten dieser Welt. Hier sind mal einige aufgelistet

 

New York – WILLIAMSBURG
Williamsburg ist ein Stadtteil des New Yorker Stadtbezirks Brooklyn. Die eingefleischten Hipster sehen Williamsburg inzwischen schon als zu „Mainstream“ an, aber nichtsdestotrotz ist es immer noch das Hipster-Mekka. Ein absolutes Must-See ist Smorgasburg – der Brooklyn Food & Flea Market im East River Park der samstags mit allerlei Leckereien lockt. Williamsburg wird auch als „little Berlin“ bezeichnet, womit wir zur nächsten Stadt und zum nächsten Viertel kommen…

 

Berlin – KREUZBERG
Kreuzberg ist ein Ortsteil im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin. Es ist der jüngste, kreativste und aufregendste Bezirk in der Hauptstadtmetropole. Berlin Kreuzberg war einst die Hipster-Zentrale Europas. Dieser Bezirk ist voll von Streetart, Pop-up Shops, Bars und Cafés. Berlin veranstaltet auch ein Hipstercup Festival  – fragt man sich, ob Festivals nicht eigentlich schon wieder zu Mainstream sind… aber nun gut 😉 Die Disziplinen sind ganz Hipster-like: Mustache-Riding, iPhone Weitwurf, Skinny-Jeans-Tauziehen, Jutebeutel Sackhüpfen.

 

London – DALSTON
Abgelöst vom Stadtteil Shoreditch ist nun Dalston (in Hackney) der hippste Teil Londons. Clubs, Schallplatten-Läden, Vintage-Shops und Plätze, die ausschließlich für Kunst und Design bestimmt sind, reihen sich hier nun Tür an Tür. Dalston hat viele Fabriken und Lagerhäuser, die die Lieblingsbehausung der Hipster darstellen. Im Großen und Ganzen kann aber der ganze Osten von London und vor allem um Brick Lane herum – mit seinen Märkten und Street Arts – als Hipster Viertel bezeichnet werden. Es gibt mehrere Arten von Hipstern in London, einige sind hier mehr oder weniger ernsthaft aufgelistet.

Paris – CANAL ST MARTIN
Am Ufer des Canals lassen sich die Jungen Menschen abendlich mit der ein oder anderen Flasche Rotwein nieder.

 

Madrid – MALASANA
Dieses Viertel ist voll mit vielbesuchten Bars und Clubs, welche gefüllt mit jungen Leuten sind. Es gibt sogar einen Strand! Im Ojalà kannst du essen und dein Cerveza trinken mit den Füßen im Sand und dir dabei den Sonnenuntergangen auf den Balearen vorstellen.

weitere Hipster Viertel sind:
Barcelona – GRACIA

Stockholm – SÖDERMALM

Kopenhagen – NØRREBRO

Helsinki – KALLIO

Amsterdam – AMSTERDAM-NOORD

Rom – PIGNETO

 

Tel Aviv – FLORENTIN
Florentin ist ein faszinierender Mix aus industriellen Gebäuden und Wohnhäusern. Dort wohnen vorwiegend Künstler, Studenten und Menschen aus allen Ländern und der Bezirk ist voll mit Boutiquen, Bars, Street Food und Clubs, die alle Arten von Musik spielen. Dies ist das einzige Viertel in Tel Aviv, in dem Graffittis legal sind.

Melbourne – FITZROY

Talinn – KALAMAJA

Riga – MIERA IELA

Budapest – DISTRICT VII

Istanbul – BEYOĞLU