Wie ernähren sich Hipster?

Nachdem wir nun wissen, wie ein Hipster aussieht und was er so tut, widmen wir uns der Frage: Was isst ein Hipster?
Natürlich kann er sich nicht wie der normale Mainstream von McDonalds ernähren, denn das ist weder Bio noch Vegan.

Kommen wir zunächst zu den Getränken. Ein richtiger Hipster trinkt natürlich Club Mate. Club-Mate ist Muntermacher, Erfrischer und Lebensgefühl in einem. Und ganz wichtig: Immer gut sichtbar mitführen und nie in der Tasche oder besser Jutebeute verstecken!
Und was hat uns Red Bull da wieder vor die Nase gestellt: Carpe Diem. Das hat das alte Kombucha wieder zum Trend gemacht. Schmeckt … nun ja … gewöhnungsbedürftig, aber was macht man nicht alles um anders zu sein? Für alle denen Kombucha nichts sagt: Kombucha ist ein kalt getrunkenes Gärgetränk, das durch Fermentierung von z.B. Grünem Tee, mit dem sogenannten Kombuchapilz oder Teepilz hergestellt wird.
Doch der Hipster trinkt nicht nur anti-alkoholische Getränke. Ab und an nimmt er natürlich auch andere Kaltgetränke zu sich. Craft Beer! Heineken, Becks und Astra kann ja jeder. Wer sich etwas auf seinen Biergenuss einbildet, trinkt hausgemachtes Bier aus kleinen Brauereien.

Hausgebrautes Bier aus kleinen Brauereien
Hausgebrautes Bier aus kleinen Brauereien

Ein Zwischending zwischen Getränken und Essen ist definitiv ein Smoothie. Man kann sich Wochenlang ausschließlich davon ernähren. Der Hipster trinkt natürlich überwiegend Grüne Smoothies. Die Smoothies sind nämlich schon längst nicht mehr nur aus Obst. Immer mehr Gemüsesorten finden ihren Weg in den Mixer. Die grüne Variante ist besonders gesund, denn da sind so leckere Dinge drin wie Spinat, Grünkohl, Petersilie und Kohlrabi.

Wir dürfen aber auch nicht die Foodtrucks bzw. Foodmarkets vergessen, die seit neuestem Einzug in unsere Städte erhalten haben. Alles, wirklich alles, für das man sich an einem Foodtruck in die Schlange stellen muss, zieht den Hipster magisch an. Schade nur, dass man das dann ungemütlich im Stehen essen muss, aber hey! Hauptsache hip!
Auch viele Gemüsesorten, bei denen die meisten nicht mal wissen, wie sie heißen geschweige denn aussehen, feiern unter Hipstern ein Revival. Grünkohl aka „Kale“ ist ein sehr gutes Beispiel. Der Kohl sieht zwar nicht sehr hübsch aus, ist aber erwiesenermaßen extrem gesund. Und da der Hipster kaum Sport macht, muss er seine Figur auf anderem Weg halten.
Egal was es zu Essen gibt, Hummus kann man immer dazu servieren. Die orientalische Paste ist so in wie noch nie. Hummus-Fans werden äußerst kreativ, wenn es darum geht, wie man ihn in möglichst vielen Varianten frühs, mittags und abends essen kann. Es werden auch gerne weitere Zutaten zur Verfeinerung in den Hummus gemischt, wie Chilli, Zwiebeln und vielleicht auch mal Grünkohl? Wäre zumindest nicht ganz so abwegig 😉 Was klingt denn in Hipsters‘ Ohren noch cool und abgefahren? Ach ja Quinoa. Quinoa wird auch Inkareis genannt und hat in den letzten Jahren Couscous ernsthafte Konkurrenz gemacht. Die Pflanze ist nicht nur sehr gesund, sondern soll auch helfen, den Hunger der Welt in Zeiten des Klimawandels zu bekämpfen.

Quinoa als Konkurrenz für Cous Cous
Quinoa als Konkurrenz für Cous Cous

Das Stichwort bei Hipstern ist generell Superfoods. Hierzu zählen neben Quinoa, Avocados auch Chia Samen. Noch nie davon gehört? Chia Samen enthalten fünfmal so viel Calcium wie Milch und punkten mit einem hohem Gehalt an Antioxidantien und wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Wieder essentiell für die Sportmeidenden Menschen. Die kleinen Kraftpakete besitzen fast so gut wie keinen Eigengeschmack, und man kann sie wunderbar einem Joghurt oder einer selbstgemachten Smoothie beimengen.

Chia-Samen passen zu allem
Chia-Samen passen zu allem

Im Grunde liebt der Hipster auch irgendwie alles, was in einem Einmachglas serviert wird. Zwar könnte man hausgemachte Eistees, Säfte/Smoothies und Cocktails wie Moscow Mule – das Must Have Getränk diesen Sommer –  durchaus auch aus einem dafür vorgesehenen Glas trinken. Aber wie mainstream ist das denn? Einmachgläser sagen: Ich bin so unangepasst und individuell, ich hab noch nicht einmal ein Cocktailglas im Haus.